Regenwasser

Das Teichwasser wird im Laufe der Zeit ständig mit Regenwasser versetzt. Dies ist normal, unproblematisch und erwünscht. Problematisch kann es werden, wenn man Regenwasser in einem Reservoir oder einer Zisterne auffängt um es später dem Teich (z.B. zum Auffüllen von Verdunstungsverlusten) zuzuführen. Je nachdem, von welcher Fläche das Regenwasser aufgefangen wird, kann es zumindest bedenklich werden, weil dadurch unerwünschte Inhaltsstoffe in den Teich gelangen können.

Zunächst einmal sollten Sie - wenn es längere Zeit nicht geregnet hat - Regenwasser nicht sofort zu Beginn eines Regenschauers auffangen bzw. in den Teich leiten, da erst einmal die im Laufe der Trockenperiode auf der Fläche abgelagerten Stäube, Pollen, Samen, Vogelexkremente usw. in den Orkus gespült werden sollten.

Bei in einer Tonne oder Zisterne gesammeltem Regenwasser sollte sich der Dreck nach dem Regen erst am Boden des Gefäßes absetzen können. Die Wasserentnahme sollte auch nie direkt am Boden des Sammlers, sondern ein paar Zentimeter oberhalb erfolgen. Sie sollten auch durch einen groben Vorfilter verhindern, dass z.B. Blätter usw. in das Gefäß gelangen können und dort zersetzt werden.

Sammeln Sie das Regenwasser von einer mit Bitumen oder Dachpappe bedeckten Fläche, sollten Sie zumindest einige Monate nach Neueindeckung warten, bis Sie das gesammelte Wasser dem Gartenteich zuführen. Bis dahin sollten Sie es nur zum Gießen Ihrer Beete benutzen.

Ein anderes Problem stellt die geringe Wasserhärte des Regenwassers dar, wenn das Teichwasser sowieso schon sehr weich ist. Dadurch kann die Säurepufferung stark vermindert werden und ein plötzlicher Anstieg des pH-Wertes kann unter ungünstigen Bedingungen die Folge sein.

start/glossar/regenwasser.txt · Zuletzt geändert: 2011/04/26 14:15 von system1
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