Schon bei leicht problematischen Böden (Steine, Wurzeln usw.) sollte als Unterbau für die Teichfolie ein Schutzvlies verwendet werden. Dieses Vlies wird in verschiedenen Stärken angeboten und besteht aus unverrottbarem Material (Kunstfasern).
Angeboten werden Stärken von 250, 500 und 1.000 Gramm pro m². Ab und an findet man auch Zwischenstärken im Handel.
250 gr/m² Vlies reicht in der Regel nicht aus, da es oft viel zu dünn ist. Als Test können Sie versuchen, beim Händler einen normalen Kugelschreiber durch ein Reststück durchzudrücken. Dies wird meist problemlos der Fall sein. Beim 500-er und erst Recht beim 1.000-er Vlies sollte dafür schon eine gewisse Kraft erforderlich - wenn nicht sogar nur sehr schwer möglich - sein.
Sparen Sie nicht am falschen Ende, denn an Ihrem Teich wollen Sie ein paar Jahre Freude haben und nicht bereits nach 1 Jahr das erste Leck abdichten müssen.
Das 500-er Vlies können Sie in Problemzonen auch doppelt legen. Sollten diese Problemzonen allerdings sehr groß sein, dürfte es wirtschaftlicher sein, von vornherein 1.000-er Vlies zu verwenden. Dadurch kann auch die Dicke der verwendeten Teichfolie verringert werden.