Wasserhärte

Bei der Wasserhärte gibt es 2 unterschiedliche Größen, nämlich die

  • Gesamthärte (GH) als Summe der Karbonathärte (KH) und Nicht-Karbonathärte (NKH)
  • Karbonathärte (KH) als Summe der an Kohlensäure gebundenen Kalzium- und Magnesiumsalze

Als günstiger Wert für die GH ist ein Wert von über 7 anzusehen, für die KH sollte ein Wert von über 4 angestrebt werden.

Die Karbonathärte wird durch Niederschläge in Form von Regen und Schnee stark beeinflusst, da eine Verdünnung des Teichwassers stattfindet. Sie stellt einen Säurepuffer dar. Ist die KH zu niedrig, kann es durch das nachts von Pflanzen und Fische produzierte Kohlendioxid zu starken pH-Wertschwankungen kommen. Deshalb sollte man die KH, falls man den Teich mit Fischen besetzt hat und mit Regenwasser den Verdunstungsverlust auffüllt, in Abständen überprüfen.

Die KH lässt sich bei Bedarf (und so von Ihnen gewollt) mittels Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3, auch Natron genannt oder als Kaisernatron im Handel erhältlich [teuer!, lieber Apotheke bei größerem Bedarf]) schnell leicht erhöhen:

3 g Natron je 100 l Wasser erhöhen den KH-Wert um 1°.

Eine längerfristige aber nicht sofort wirkende Lösung zur Anhebung der KH-Härte kann die Einbringung von Muschelkalk-Splittern (Bezugsquelle: Landfutterhandel) in das Teichwasser sein (1 kg je m³ Teichwasser). Dieses Material wird manchmal auch „Taubengrit“ genannt. In einigen Gegenden ist dieser aber mit ungeeigneten Zusatzstoffen versehen, also in jedem Fall die Inhaltsstoffe durchlesen. Im Wasser lösen sich die Muschelstücke langsam auf und erhöhen die KH-Härte.

start/glossar/wasserhaerte.txt · Zuletzt geändert: 2013/05/29 15:09 von system1
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