In den europäischen, gemäßigten Breitengraden ist die Wassertemperatur meist problemlos. Solange der Teich nicht flacher als 80 ist, heizt er sich auch bei längerer (stundenweiser) direkter Sonneneinstrahlung nicht zu stark auf. Abschattung durch
ist trotzdem erforderlich bzw. empfehlenswert, denn man kann nicht immer von klimatischen Mittelwerten ausgehen. Erforderlichenfalls kann man kurzzeitig auch schattenspendende Sonnensegel bzw. -schirme als Abhilfe (auf-)spannen.
Eine komplette direkte Sonneneinstrahlung von mehr als 8 Stunden je Tag sollte vermieden werden. Teilbereiche sollten auch tagsüber zeitweise beschattet sein.
Bei Hitzeperioden oder sehr hohen Tagestemperaturen sollten Sie den Betrieb von Springbrunnen und Bachläufen überdenken, denn durch die Vergrößerung der Kontaktfläche des kühlen Teichwassers mit der warmen Luft kommt es zu einer erhöhten Aufheizung des Teichwassers.
Das Phänomen der Temperaturschichtung (siehe Wasser) bei Frosttemperaturen wird in den Gartenteich-Foren sehr kontrovers behandelt. Einige glauben nicht daran, wenn der Teich mit Fischen besetzt ist (dies dürfte auch von Anzahl und Größe der Fische abhängen). Andere sehen zusätzlich eine Mindesttiefe (1,2 m) als erforderlich an.
Klar ist, dass es zu solch einer Schichtung nicht kommt, wenn dass Wasser zuviel Bewegung hat (Sturm, Pumpe usw.). Viele Teichbesitzer legen deshalb in der Winterzeit ihre Filteranlage still. Andere beheizen einen Bereich Ihres Teiches mit einem Gerät wie es in der Aquaristik gebräuchlich ist.
Die Temperaturschichtung ist überlebenswichtig für die im Winter im Teich belassenen Fische, denn bei einem völligen Durchfrieren des Teiches würden die Fische sterben.